| Námaskarð |
Hier
wird schon seit Jahrhunderten Schwefel abgebaut und eine Lagune gibt
es auch.
Sie ist
im Grunde die Blaue Lagune nur in klein! Viel ruhiger, da sie nicht
so berühmt ist und nicht Busweise Touristen angekahrt werden und um
einiges günstiger.
Wer also
auch in der Umgebung vom Mývatn Urlaub macht, sollte lieber einen
Abstecher in diese Lagune als in die Blaue machen. Ebenfalls gibt es
dort ein Restaurant und die Möglichkeit Massagen dazu zu buchen.
Also dasselbe nur in klein und ruhig.
Man
badet auch hier in türkisblauem, mineralhaltigem Wasser, welches zum
Träumen einlädt. Beim relaxen wird man von Lava umgeben und hat
einen wunderschönen Ausblick auf die Vulkane.
| Mitten im Nirgendwo beginnt dann die Gravel Road |
Nach
einer Stunde Entspannung haben wir uns langsam auf den Rückweg
gemacht, es war auch schon 20:30h und wir hatten noch 3h Fahrt vor
uns. Zurück ging es den selben Weg, über Schotterpiste und
schneebedeckte Berge. Nach der Hälfte der Strecke haben wir dann
Pause in Húsavík gemacht, um dort etwas zu Essen.
Húsavík
ist ein sehr schöner Fischerort, der im Sommer vor lauter Touristen
explodiert, da er berühmt für seine Walbeobachtungstouren auf alten
restaurierten Eichenbooten ist und dort befindet sich auch ein sehr
großes Walmuseum.
| Húsavík |
Die
neuen Lämmchen mussten schließlich angeschaut werden und
gestreichelt werden. Ich glaube, wenn ich auf einer Farm wohnen
würde, wäre ich den Großteil der Zeit momentan im Stall, vor
allem, weil bald sind alle Lämmchen schon wieder weg. Anfang/Mitte
Juni werden die Schafe nämlich in die Sommerferien entlassen. Sie
werden dann bis zum Rand des Hochlands gebracht und von da an sind
sie für die 3 Sommermonate auf sich allein gestellt. Die Lämmchen
kommen natürlich auch direkt mit, sodass die Schafsställe im Sommer
ganz verlassen sind.
| Diese beiden Lämmchen sind nur wenige Minuten alt :) |
Da ist
es schon häufiger, das Schafe im Hochland umkommen, aufgrund von
Schneestürmen oder Erdspalten, die das Schaf unterschätzt hat.
Leider schaffen es auch viele Lämmchen nicht, aber das ist der
normale Selektionsprozess der Schafe hier auf Island. Welches Schaf
das Hochland nicht schafft, dass braucht man auch nicht, um
Nachkommen zu produzieren.
| Ab in den Atlantik! |
Nach dem
Besuch im Schafsstall haben wir uns warm angezogen und sind mit den
Mädels zum Strand gegangen. Sie haben einen eigenen Stand an der
Farm.
Dort
gibt es auch viel größere und schönere Muscheln, als bei mir im
Fjörd, also habe ich mir direkt schöne gesucht und nun habe ich
schöne, große Muscheln in meinem Zimmer. Leider war das Wetter
nicht so schön, aber mit Gummistiefeln war es kein Problem, also
ging es ab ins Meer :)
Abgeholt wurden wir dann von Katja und ihrem Mann mit dem Pickup abgeholt und wir haben es uns auf der Ladefläche bequem gemacht und sind ne Runde über die Farm und Schafswiese gefahren.
Abgeholt wurden wir dann von Katja und ihrem Mann mit dem Pickup abgeholt und wir haben es uns auf der Ladefläche bequem gemacht und sind ne Runde über die Farm und Schafswiese gefahren.
Danach
hieß es aber bald Abschied nehmen und auf ins Auto für die 4,5h
Rückfahrt.
Die
Rückfahrt war nicht so schön, es war nebelig, hat geregnet und ab
und zu auch geschneit, sodass ich viel Zeit mit schlafen, Musik hören
und stricken verbracht habe.
| Ei von Wildvögeln: Der Geschmack war ähnlich wie von einem Hühnerei, aber das Eiweiß war gruselig, ganz milchig! |
Es war mal wieder ein sehr schönes, aber auch anstrengendes Wochenende, an dem ich viel erlebt habe. :)
| meine neue Deko:) |
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