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| Ich, Jónína und Kata |
Am
Samstag bin ich aufgestanden und dachte mir, heute wird ein schöner,
entspannter Tag. Nachmittags wollte ich zu Jónína, da sie
Geburtstag hatte und dann stand abends ja das große
Eurovision-Finale an.
Wie es
nun mal hier auf dieser Insel ist, hat mir dann die Spontanität der
Isländer einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, es ist aber
auf keinen Fall negativ gemeint, ganz im Gegenteil ;)
Es war
ein sehr schöner Tag.

Im
Grunde fing es schon am Freitagabend an. Óskar hatte mich eingeladen
vorbei zu kommen, um in Jónínas Geburtstag rein zu feiern. Sie
wusste natürlich nichts davon und war leicht überrascht, als ich
plötzlich an der Tür klopfte. Um zwölf gab es dann leckeren Kuchen
und wir haben noch lange zusammen gesessen. Hier hat es dann
angefangen, dass mein Wochenende komplett ins planlose verlaufen ist,
wir saßen nämlich ganz schön lange zusammen. Auf dem Rückweg kam
die Sonne schon wieder hervor und die Vögel haben für mich gesungen
und es war doch erst zwei Uhr :D
Eigentlich
wollte ich dann morgens schon früh zum Sport, daraus ist aber
aufgrund vom länger schlafen nichts geworden, sodass ich mich um
halb 11 ganz schön spurten musste, da ich um 2 babysitten musste und
auch noch einkaufen wollte.
Dieser
Plan wurde aber direkt wieder umgeworfen, denn es kam erneut ein
Anruf von Óskar. Er hat mich gebeten um 12h zu ihm zu kommen,
natürlich habe ich zugesagt, schließlich hat Jónína nur einmal
mit mir zusammen auf Island Geburtstag. Nun stand ich aber da. Wohin
sollte ich gehen? Nur zum Supermarkt, dann für ne halbe Stunde
wieder hierhoch und dann runter. War irgendwie alles blöd, also bin
ich nur ganz kurz zum Sport gegangen, dann schnell zum Supermarkt,
dass musste ich unbedingt, da ich noch Sachen für Jónínas Kuchen
brauchte, der auch noch gebacken werden musste und dann zu Óskar.
Dort musste ich mich dann umziehen, weil ich wollte nicht unbedingt
im Sportdress weggehen.
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| Lecker :) |
Im
Nachhinein, hätte ich locker noch nach Hause gehen können, oder
länger beim Sport bleiben können, oder sonstwas, da sich die
Isländer natürlich nicht wie ich, an die angesagte Uhrzeit von
Óskar gehalten haben. 35 Minuten später wurden wir dann abgeholt
und wir sind mit ein paar Leuten Mittagessen gegangen.
Dann
musste ich mich aber wirklich spurten, gut das Jónatan mich nach
Hause gefahren hat, sonst wäre es ganz schön eng geworden.
Zu hause
angekommen, waren die Kids auch schon alleine und mein Handy hat
gerade geklingelt, weil Sigga wissen wollte, ob ich nun zu Hause bin
und ja, ich wars :)
Nun
hatte ich 2 Stunden, um ein bisschen Zeit für mich zu haben, mein
Zimmer auf Vordermann zu bringen und noch schnell den Kuchen zu
backen. Hat auch alles gut geklappt, mit einer kleinen Verspätung
von 15 min war ich wieder zum Kaffee bei Jónína. Dort haben wir den
Tag verbracht, bis der ESC anfing, den wir uns natürlich angeschaut
haben. Das isländische Ergebnis fande ich auch sehr positiv, viele
Isländer hätten sich mehr erwartet, aber sie waren immerhin besser
als Deutschland, wobei ich das Lied auch nicht so schlecht fande, wie
es abgeschnitten hat.
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| Mittagessen :) |
Die
Gewinnerin hat den Sieg meines Errachtens nicht unbedingt verdient,
als Person auf jeden Fall, so süß, wie sie sich jedesmal gefreut
hat, aber ich fande es gab bessere Lieder. Mein absoluter Favorit war
die niederländische Band, sie haben den Sieg ja leider nur leicht
verfehlt. Immerhin ein guter 2. Platz.
Nach dem
ESC ging es dann weiter nach Petur, wo wir noch ein bisschen gefeiert
haben. Es ist immer wieder witzig zu sehen, dass manche Isländer
einfach mal ihren Papa mit zur Party bringen. An Silvester war auch
ein Papa dabei, irgendwie kann ich mir das in Deutschland nicht
wirklich vorstellen, aber hier ist es wohl etwas normaler :D
Später
ging es noch in die Disco, da war ESC-Party, aber irgendwie kannte
ich die ganzen Lieder nicht. Es waren nicht nur isländische Beiträge
der letzten Lieder, sondern aller Länder, die Isländer kannten fast
alle Lieder und sie haben mich immer ganz irritiert angeschaut, wenn
ich sagte, ich kenn das Lied nicht. Sie fanden es auch sehr
erschreckend/amüsant, als ich ihnen sagte, dass ich wohl dieses Jahr
das erste Mal den kompletten Contest von vorne bis hinten bewusst
angeschaut habe. Aber ich habe trotzdem einfach getanzt, ich bin es
ja bereits gewohnt, dass ich die Lieder die gespielt werden nicht
kenne. Ganz schlimm ist es immer, wenn isländische Bands spielen,
wie im September oder an Ostern, da kennt und versteht man einfach
nichts. Obwohl ich an Ostern schon einiges mehr verstanden hatte und
auch schon einige isländische Schlager kannte :D
Das war
mein fast normaler Samstag. Der Sonntag war dann dementsprechend auch
hinüber, weil einiges an Schlaf nachgeholt werden musste.
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| Áfram Ísland! |






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