Freitag
war es dann endlich so weit, einen Tag nach der Landung haben sich
Anna und Stephanie auf den Weg in den Norden zu mir gemacht.
Ich war
doch extrem aufgeregt und als um kurz vor vier die Sms kam, wir sind
in 40 min da, wurde ich ganz hibbelig und habe die spontane Eingebung
bekommen noch schnell einen Mikrowellenkuchen zu backen. Noch nie
zuvor gemacht und war auch immer etwas skeptisch gegeüber solchen
Rezepten, aber er war in 20 Minuten komplett fertig und hat auch
super geschmeckt. Dennoch war ich dann etwas zu spät, hatte auch
starken Gegenwind, als ich an der Kirche ankam, standen sie schon
ganz hilflos davor und wussten nicht wohin. Aber dann kam ja ich und
zeigte ihnen den Weg. Nach einer dicken Umarmung ging es ins
Gästehaus und ich habe mich direkt zu Hause gefühlt, obwohl ich ja
nicht einmal dort geschlafen habe. Aber nachdem die beiden bezahlt
haben und die Frau ihnen das Zimmer gezeigt hatte, grinste sie mich
nur an und sagte zu mir, den Rest kennst du ja und kannst ihnen alles
zeigen. Schließlich haben die anderen fünf auch dort geschlafen und
ich war ja auch bei ihnen dabei.

Während
also Anna und Stephanie ihr Zimmer bezogen haben, habe ich den Tisch
gedeckt, Tee gekocht und den Kuchen geschnitten, sodass wir uns erst
einmal ganz in Ruhe bei Tee und Kuchen ausruhen und quatschen
konnten. Irgendwann wurde es aber Zeit zum Einkaufen, schließlich
hat der Supermarkt nicht so lange auf und wir wollten abends
gemeinsam kochen.
Also
haben wir uns bei sehr starken Wind auf den Weg gemacht und die
Sachen fürs Essen und Frühstück besorgt, dabei habe ich ihnen auch
schon mal den größten Teil des Ortes gezeigt. Den Abend haben wir
dann mit einem gemütlichen Abendessen und anschließenden Füße
hoch legen auf dem Sofa ausklingen lassen.
Samstags
bin ich dann zu ihnen gekommen und wir sind noch einmal einkaufen
gewesen, da wir freitags nur das nötigste eingekauft hatten. Das
Wetter war aber ganz anders und der Weg kam einem nur halb so lang
vor.
Nach dem
Mittag, als die meisten Postkarten fertig geschrieben waren, sind wir
nach Hofsos gefahren, haben uns dort den Ort angeschaut und eine
Kirche, die auf dem Weg liegt, allerdings stand sie ganz alleine auf
einem Feld und man ist dort leider nicht so nah dran gekommen. Danach
haben wir noch einen Abstecher nach Hólar gemacht, wo wir auch in
die Kirche konnten. Es war für mich auch das erste Mal, sonst habe
ich sie immer nur von aussen gesehen.
Das
Wetter war dann leider nicht mehr so schön, es fing an zu
regnen/schneien und wir waren alle froh, als wir dann wieder zurück
waren.
Abends
hatte Sigga mir angeboten hier bei mir für sie zu kochen und das
habe ich auch gemacht. Es gab Salzkartoffeln :) (gibt es hier
eigentlich nie), mit Fohlenfilet, Champignonsauce und Gemüse. Danach
haben wir es uns bei uns im Wohnzimmer gemütlich gemacht. Bis auf
später Sigga, war auch keiner da, so dass wir die Zeit in Ruhe
genießen konnten.
Es ist
dann auch ganz schön spät geworden, aber es hat sich gelohnt.





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen